ÜberVergißmeinnicht

Anläßlich des traurigen Jubiläums 1914/18 haben wir im Jahre 2016 beschlossen, einen Schwerpunkt auf die bis dahin seit Jahren nebenbei betriebene Gräber-und Denkmalpflege im Osten zu legen. Seitdem haben wir fleißig Dutzende steinerne Mahner aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Nicht nur in unserer Lausitzer Heimat, nein, überwiegend in Schlesien, Pommern, Ost- und Westpreußen, sowie dem Sudetenland konnten wir die Zeugen jener Tage freilegen und dem Vergessen entreißen. In diesem Jahr geht es auch in die deutschen Siedlungsgebiete der Slowakei und nach Slowenien. In Slowenien gilt es anzufangen, die fast 600 bekannten Massengräber, in denen deutsche Wehrmachtsangehörige und Zivilisten liegen, als Grabstätten zu markieren – eine Arbeit, die ganz sicher politisch Aufsehen erregen wird. Oft sind die Kriegerdenkmäler und einige Grabsteine auf den Friedhöfen die letzten Zeugnisse deutscher Geschichte, von denen die heutigen Bewohner noch heute an die Deutschen erinnert werden, die im Zuge des Unrechts von Jalta von 1945 aus der Heimat getrieben wurden. Unsere Arbeit als deutsche Kulturleistung und als Mahnmal gegen den Krieg ist hier also doppelt wichtig! 

Immer wieder stellt sich die Frage, inwiefern man auf polnischer Seite überhaupt um den Umfang und die Tragweite des Leids der Ostdeutschen weiß. Polnische Politiker, die „Reparations“-Forderungen an Deutschland stellen, scheinen den Verlust und Schmerz der geflohenen und vertriebenen deutschen Bevölkerung gar nicht ermessen zu können. Es ist an uns, an die Heimat und die Gefallenen zu erinnern, ihnen für uns und unsere Nachbarn eine ständige, moralisch inspirierende Präsenz zu geben. Die deutschen Denkmäler und Grabsteine in diesem Raum sind wichtige Mahner, die auch den heutigen Bewohnern in Erinnerung rufen, wessen Hand das Land kultiviert und in den meisten Fällen die Häuser erbaut hat, in denen sie heute leben. Bei einigen dieser alten deutschen Denkmäler kamen wir gerade noch rechtzeitig, da die Steine bereits schwer verwittert waren, andere mußten erst gesucht und ausgegraben werden. Aber wie Sie hier im folgenden sehen, kommt manchmal jede Hilfe zu spät. Dennoch: Hunderte Namen konnten wir bereits nachziehen und für die Nachwelt konservieren.

Hinter jedem einzelnen Namen stehen die Schicksale nicht nur eines Menschen, sondern einer Familie, eines Vaters, einer Mutter, von Geschwistern, von eigenen Kindern. Mit unserer Denkmalpflege leisten wir einen wichtigen Beitrag zu einem würdevollen Gedenken an unsere Gefallenen und die alte Heimat ohne jeglichen Schuldvorwurf, Selbstanklage und Geschichtsverfälschung.

Es fehlte uns anfangs an Leitern und mobilen Gerüsten, einem Stromaggregat und Hochdruckreiniger, um effektiver arbeiten zu können; all dies konnten wir dank der Hilfe einiger Unterstützer beschaffen. Da unsere Tätigkeit als politisch unkorrekt gilt und volkspädagogisch ungewollt ist, erhalten wir für unsere wertvolle Arbeit keinerlei Förderung der öffentlichen Hand und sind vom Finanzamt nicht als gemeinnützig anerkannt, obwohl unsere denkmalpflegeri- sche Arbeit durchaus dem Gemeinwohl dient. Daher gilt unser ganz besonderer Dank jenen Wenigen, die unsere in jeder Hinsicht schwer belastende Arbeit mit einem Beitrag nach eigenem Ermessen unterstützt haben. Wir bauen darauf, daß sich noch mehr heimat- und geschichtsbewußte Menschen an den für uns ständig anfallenden Kosten beteiligen. Noch sind es über dreitausend Denkmäler, die darauf warten, dem Vergessen entrissen zu werden. In unseren Arbeitsalltag können Sie sich nun einen kleinen Einblick verschaffen, damit Sie sehen, wie Ihr Beitrag verwendet wurde und wird. Es dankt Ihnen für die Unterstützung unserer so wichtigen, weil sinnstiftenden Arbeit, stellvertretend für die ganze Mannschaft von Vergissmeinnicht

                                                                                                   Jürgen Hösl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Jürgen Hösl "Vergißmeinnicht", Postfach 1218, D-02752 Zittau

Oft finden wir deutsche Friedhöfe vor, an denen nichts mehr zu retten ist. Auch heutzutage werden Gottesäcker unserer Vorfahren durch Vandalismus zerstört und so die Spuren der deutschen Geschichte verwischt.

Jetzt »Vergißmeinnicht«-Denkmalpflege 

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Arbeitsschritte bei der Denkmalpflege

Oft finden wir Denkmäler wild überwuchert oder gar zertrümmert und mit Erde zugeschüttet vor. Nachdem der Gedenkstein freigelegt wurde, wird alles erst mechanisch mit Bürsten und Spachteln vorgereinigt. Mit hochwertiger Chemie – sogenanntem Steinreiniger – wird der Stein dann porentief gesäubert, damit die spezielle Steinfarbe ordentlichen tragfähigen Untergrund hat und dementsprechend lange hält. Der Hersteller gibt 25 Jahre Garantie bei richtiger Anwendung, läßt sich das allerdings auch gut bezahlen. Je nach Gesteinsart kommt am Ende eine chemische Schutzschicht auf den Stein, um Moosbefall vorzubeugen und weitere Um- welteinflüsse weitgehend abzublocken.

Je Denkmal fallen Kosten von rund 350 Euro an, aber die Ergebnisse können sich sehen lassen! 

Anzumerken ist, daß unsere Denkmalpfleger zu keinem Zeitpunkt irgendwelchen Anfeindungen ausgesetzt waren, was in früheren Jahren immer wieder vorgekommen war. Im Gegenteil:
Polen und Tschechen waren oftmals angetan von der Arbeit und gaben oft wertvolle Hinweise.

Turnerstein im Warsower Walde

Witterungseinflüsse der letzten 75 Jahre ließen keinerlei Schrift mehr erkennen. Erst nach enormem Reinigungs- aufwand konnte damit begonnen werden, die Gefallenennamen dem Vergessen Zentimeter für Zentimeter wieder zu entreißen.

 

 

 

Zuerst wird mechanisch mit Bürsten und Spachteln der grobe Schmutz entfernt, dann erfolgt mittels einem speziellen Steinreiniger das Entmosen und gründliche Säubern der Steinsubstanz. Dies ist eine chemische porentiefe Reinigung, welche den Stein im Anschluss wieder in neuem Glanz erscheinen lässt. Auf der später trockenen gesäuberten Oberfläche kann dann die Farbe gut haften und deutlich hervortreten. 

Kommunistisch indoktrinierte Polen versuchten in den 1960ern die deutsche Inschrift zu entfernen. Doch dank Ihrer monetären Hilfe ist sie nun ein Stück weit wieder zu sehen. Oft reicht die kleine Werkzeugausstattung, aber bei manchen Großdenkmälern muß man schon mit Leitern, Gerüst, Hochdruckreiniger und Stromaggregat anrücken. Danke, daß Sie uns bei der Bewältigung der hohen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten unterstützen!

Witterungseinflüsse der letzten 75 Jahre ließen keinerlei Schrift mehr erkennen. Erst nach enormem Reinigungsaufwand konnte damit begonnen werden, die Gefallenennamen dem Vergessen Zentimeter für Zentimeter wieder zu entreißen.

Burg Hochosterwitz in Kärnten in Österreich

In Kärnter Stein gemeißelt, wird hier der gefallenen Soldaten, der Opfer des Bombenkrieges, aber auch der Opfer von Flucht und Vertreibung gedacht. Nach dem Ersten Weltkriege versuchten slowenische Partisanen, Kärnten abzuspalten. Auch den gefallenen Abwehrkämpfern, die dies tatkräftig verhinderten, ist hier ein würdevolles Denkmal gesetzt.  Man sieht an diesen Vorher- / Nachher-Bildern wunderbar die Wirkung unseres Spezialsteinöls, das dem Stein eine intensive Farbe verleiht und die Schrift noch besser lesbar macht.  Das große Birkenkreuz hatte ursprünglich einen Stahlhelm obenauf, der jedoch in der Vergangenheit gestohlen wurde. Beim nächsten Pflegeeinsatz wird hier ein Ersatz montiert werden. Der Ulrichsberg ist der Hausberg der Klagenfurter und wird jährlich von Tausenden von Wanderern besucht.

Dies ist ein Video, ein virtueller Rundgang durch die Kapelle am Ullrichsberg. Klicken Sie einfach auf Play

Unsere Gedenkarbeit findet nicht nur versteckt auf Friedhöfen statt, sondern trotz Polizeiabsperrungen seit Jahren auch in der breiten Öffentlichkeit – wie z. B. jedes Jahr in Dresden.

Seit 2014 lassen die Mannschaft von Vergißmeinnicht und zahllose treue Unterstützer in ganz Deutschland – vor allem aber in Dresden – Gedenkballons starten, die unser gemeinsames Anliegen in Erinnerung rufen, den Opfern des Bombenterrors würdig und ohne politisch korrekte Schuldzuweisungen zu gedenken –denn es gibt keine Opfer zweiter Klasse!

Anläßlich der Trauerfeierlichkeiten zum 13. Februar schmücken auch die Mitstreiter von Vergißmeinnicht mit Blumen und Kränzen das Altmarktdenkmal in Dresden und entzünden Gedenkkerzen. Mit Schildern und Transparenten finden sich Mitstreiter jedes Jahr am 13. Februar, ab 17 Uhr, am Altmarkt zur Mahnwache ein und passen auf, daß die Linken die geschmückte Stätte nicht schänden. – Auch die AfD bekennt sich zu den Opfern, hält ab 19 Uhr eine Gedenkstunde und prangert die Massentötung schutzloser Zivilisten an. Auf den Schleifentexten von Vergißmeinnicht wurde explizit der Kriegsflüchtlinge 1945 und der vergessenen Schlesier gedacht, da die Dresdner Stadtverwaltung diese Opfer permanent und vorsätzlich unterschlägt. Wir werden auch weiterhin den Opfern eine Stimme geben, damit die Schrecken des Krieges nie vergessen werden!

Während Sie unseren Tätigkeitsbericht lesen, werkeln wir gerade in der Slowakei. Oft liegen die Denk- und Mahnmale scheinbar am Ende der Welt. Viele stehen aber auch an exponierter Stelle, etwa vor einer durch Tourismus stark frequentierten Burg oder direkt vor der Kirche mitten im Ort. So werden die sanierten Denkmäler jährlich von Tausenden von Menschen wahrgenommen und nach Fertigstellung meistens von dort lebenden Einheimischen weiter gepflegt. Auch an dortigen Zivilfriedhöfen beginnen wir die noch erhaltenen Grabstätten der deutschen Einwohner herzurichten. Um die deutsche Geschichte auszuradieren, wurden einst vielerorts nach Kriegsende die Friedhöfe geschleift und sogar – Stichworte: Eheringe, Zahngold, Schmuck – oft genug geplündert. Wo in Bezug auf das Denkmal nichts mehr zu retten ist, streuen wir regelmäßig im Frühjahr eine bunte Blumensamenmischung aus oder setzen im Herbst Blumenzwiebeln, damit unseren lieben Verstorbenen wenigstens ein Blumengruß über den geschändeten Gräbern blüht und auch, um aller Welt zu zeigen: Wir haben unsere Vorfahren nicht vergessen...

Wir schaffen bleibende Werte und erinnern dauerhaft an die deutsche Bevölkerung, die unter unmenschlichen Bedingungen und hohen Opferzahlen aus Ihrer seit Jahrhunderten angestammten Heimat völkerrechtswidrig vertrieben wurde.

Seit 2016 haben wir unseren jährlich gesetzten Budgetrahmen für die Denkmalpflege etwas überziehen müssen.

Doch trotz des fehlenden wirtschaftlichen Rückenwinds gab es nicht zuletzt wegen des uns wohlgewogenen Wetters keinen Arbeitsstopp. Bitte tragen Sie auch in diesem Jahr dazu bei, unseren geplanten Finanzrahmen von 9 500 Euro für das Jahr 2019 zu erreichen. Er fällt dies Jahr deshalb höher aus, da pünktlich zum Arbeitsstart an einem unserer Fahrzeuge ein irreparabler Motorschaden entstand und hier dringend Ersatz notwendig ist. Doppelt hilft, wer schnell hilft!

Zudem haben wir derzeit Juristisches zu klären, denn nicht Polen oder Tschechen wollen unsere Denkmalpflege verhindern, sondern ein bundesdeutscher Multimillionär versucht auf juristischem Wege die Fortführung unserer Pflegearbeiten in der Soldaten- und Heimkehrergedenkstätte Ulrichsberg in Kärnten gerichtlich zu verhindern, ich werde Ihnen in Bälde berichten. Es bewahrheitet sich leider immer wieder: Die schlimmsten Feinde haben wir Deutschen in den eigenen Reihen...

Für Ihre Unterstützung darf ich mich jetzt schon im Namen aller Mitstreiter herzlichst bedanken und verbleibe mit einem

„Schlesien, Glück auf!“